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  • "Was wir an Totara Learn mögen, ist seine chamäleonartige Fähigkeit, sich ständig zu verwandeln, um unseren sich ständig ändernden Anforderungen gerecht zu werden."
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    Jeremy Hoyland, Sales Capability Director, Pepsico
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Mitchells & Butlers schafft mit Totara Social eine ergebnisorientierte Lernkultur

Mitchells & Butlers hat über 46.000 Mitarbeiter und ist die Dachmarke für mehr als 1.700 Pubs, Restaurants und Bars in Großbritannien, darunter All Bar One, Harvester und Browns.

Die Herausforderung

Eine Zielumgebung, die Lernende anspricht

Wie bei vielen Konzernen assoziieren die Mitarbeiter von Mitchells & Butlers in der Regel nicht das Konzernunternehmen mit ihrem Arbeitsplatz, sondern eine bestimmte Kette oder ein lokales Pub. Ein Teil der Unternehmensgruppe zu sein, ist jedoch eines der einzigartigen Wertversprechen und etwas, das nur wenige Wettbewerber anbieten können. Man wünschte sich deshalb eine Lernumgebung, in der jeder das Gefühl hatte, Teil einer großen Familie zu sein, und die deutlich machte, was das Besondere an der Arbeit für die Unternehmensgruppe ist. Sie musste integrativ, motivierend und ansprechend für die Lernenden sein.

Die bestehende Lösung war weit davon entfernt, dieses Ziel zu erreichen. Mitchells & Butlers wandte sich also an den Totara Partner Kineo, um ansprechendere Inhalte zu erstellen, die auf Mobilgeräten funktionieren. Eine erste Untersuchung deutete jedoch darauf hin, dass nicht die Kurse, sondern das LMS das größte Problem darstellte. Mitchells & Butlers kam zu der Erkenntnis, dass das, was wirklich gebraucht wurde, ein Neuanfang mit einer Plattform war, die Änderungen schneller umsetzte, mobil ansprechbar war und sich an seine Bedürfnisse anpasste.

Ein Schlüsselelement war die Entwicklung einer Lösung, die soziale Elemente nahtlos mit einer Lernplattform kombinierte. Mitchells & Butlers verfügte bereits über ein florierendes soziales Netzwerk in Tools wie WhatsApp und Facebook-Gruppen. Mit der Neugestaltung seiner Lernplattform sollte das soziale Lernen zur zentralen und führenden Kraft werden.

Mitchells & Butlers wollte, dass seine Lerninhalte:

  • die Lernenden einbeziehen und die Zusammenarbeit fördern
  • jederzeit und überall dort verfügbar sind, wo die Lernenden sie benötigen, und tatsächlich auf Mobilgeräten funktionieren (mithilfe einer „Mobile First“-Designphilosophie)
  • interaktiv, spontan und intuitiv sind
  • das Lernen dort fördern, wo es gebraucht wird, um Ressourcen für die Leistungsunterstützung bereitzustellen, und als „Häppchen“ von den Lernenden in ihrem schnelllebigen Arbeitsumfeld zügig aufgenommen werden können.

Eine komplette Lernplattform mit Persönlichkeit

Die Lernlösung von Mitchells & Butlers gehört zu den ersten ihrer Art. Kineo und Totara arbeiteten zusammen an der Verschiebung von Grenzen. Die entstandene Lösung nutzt die Stärken von Totara Social und Totara Learn für eine nahtlose und interaktive Lernerfahrung.

Trotz der ehrgeizigen Vision konnte Kineo die Ideen von Mitchells & Butlers umsetzen. Die Lösung wurde so gestaltet, dass sie die soziale Natur der Demografie und Branche der Lernenden nutzt und soziales Lernen in den Mittelpunkt stellt.

Mable lms Totara Social

Der Ansatz stellte sicher, dass er sowohl technikaverse als auch technikaffine Nutzer anspricht, indem er die Lernumgebung von Mitchells & Butlers (Mitchells & Butlers Learning Environment, MABLE) erlebbar machte. Mable, wie das System liebevoll genannt wird, ist das Herz und die Seele seiner Lernbemühungen und wird als streitbare kleine alte Dame verkörpert, die das Fitnessstudio mehr liebt als Arnold Schwarzenegger in den 80er Jahren.

Mable findet sich im gesamten System – denn sie ist das System

Mable Kineo Totara Social

Sie verwandelt die Lernenden vom Stubenhocker zum Fitnesstrainer. Bei Compliance-Schulungen geht Mable diejenigen, die diese noch abschließen müssen, forsch an. Wenn Lernende jedoch Unterstützung benötigen, ist sie liebevoll und ermutigend. Für Mitchells & Butlers war es wichtig, dass selbst obligatorische Inhalte ansprechend präsentiert werden und dass Mables Persönlichkeit (sowie das großzügige Vergeben von Punkten und Abzeichen) die Lernenden anzieht.

Soziale Kontakte knüpfen

Die Lernumgebung sorgt, einfach ausgedrückt, für Vergnügen. Die Lernerfahrung beginnt mit Totara Social, wo der neueste Feed von Aktivitäten und eine klare Einladung zur Teilnahme bereitstehen. Die Lösung wurde so konzipiert, dass alle Kurse Likes und übergreifende Funktionen haben. Abzeichen und Lernergebnisse unterliegen einem Algorithmus, der die Lernenden auf Trab hält. Dies motiviert die Lernenden dazu, ihre Punktzahlen in den Foren zu teilen und dort über Kurse und Abzeichen zu sprechen. Wenn Lernende neue Kurse absolvieren oder zum Lernpfad hinzugefügt werden, werden sie auch in relevante Foren aufgenommen, damit sie die benötigte Unterstützung von den Personen erhalten, die denselben Lernprozess durchlaufen.

Die umfassende Nutzung von ausgeklügelten Zielgruppenregeln stellt sicher, dass jeder Lernende die richtige Auswahl an Lerninhalten sieht, und die Lernreisen sind so konzipiert, dass sie einen nächsten Schritt für diejenigen bereitstellen, die noch weiter vorankommen möchten.

Mable Totara Social

Die Lösung ist ein Allround-Modell für die Lernenden – ein echter One-Stop-Shop. Es gibt Informationen zu Rabatten und den Vorteilen der Unternehmensgruppe sowie Ressourcen dort, wo sie gebraucht werden. Mable ist inklusiv für alle im gesamten Unternehmen und macht deutlich, dass die Zugehörigkeit zur Unternehmensgruppe Vorteile mit sich bringt, die das Restaurant um die Ecke nicht bieten kann.

Ein innovativer Ansatz

Im Rückblick auf die Entscheidung von Mitchells & Butlers, eine Partnerschaft mit Kineo einzugehen, erklärte Katie White, Managerin für Lerndesign und -programme, dass Kineo das einzige Unternehmen war, das Innovation demonstrierte.

Train with Mable Totara Social

„Wir waren nicht bereit, uns durch die Realitäten des Machbaren einschränken zu lassen, und hatten wirklich ausgefallene Ideen. Kineo war auf dem Laufenden über das aktuelle Denken in Sachen Lernen und Design und genauso bereit wie wir, kreativ zu werden. Man war dort absolut überzeugt von dem, was wir zu erreichen versuchten, und sehr ehrlich bezüglich dessen, was jetzt und in Zukunft möglich ist. Die offene, enthusiastische Zusammenarbeit mit uns hat uns geholfen, unsere verrückten Ideen in eine innovative Realität umzusetzen.“

Katie White, Managerin für Lerndesign und -programme

Die Ergebnisse

Ein massiver Kulturwandel und messbare Ergebnisse

Obwohl das Team dachte, dass Mable nur das Sahnehäubchen auf dem Kuchen sein würde, wurde sie in vielerlei Hinsicht zum Kuchen selbst. Sie ist eine süße und doch rechthaberische Persönlichkeit, die „mit Mord davonkommen könnte“. Das L&D-Team interagiert mit den Lernenden als Mable, und jeder im Unternehmen verehrt sie und liebt ihre Ermunterung – ja, man geht sogar so weit, sie um mehr Lerninhalte zu bitten. Mable, gepaart mit einer großartigen Nutzerreise und den interaktiven und sozialen Elementen, hat das System zu einem „überwältigenden Erfolg“ für das L&D-Team gemacht.

Die positiven Auswirkungen auf das Unternehmen zeigen sich in einem massiven Kulturwandel und im ROI. Die Digitalisierung von Auffrischungsschulungen zur Sicherheit und die interne Ausführung von Inhaltsdesign und Systemadministration hat zu erheblichen Kosteneinsparungen beim Material geführt.

Die Compliance-Raten haben 89 % erreicht. Das heißt, dass die Inhalte die Lernenden motivieren – aber vor allem auch, dass sich die Inhalte auf wichtige Geschäftsmaßnahmen auswirken. Ein Beispiel ist, dass Mitchells & Butlers trotz der Zunahme von Norovirus-Fällen nach der Auffrischungsschulung 2017/18 nur minimale Disruption zu bewältigen hatte.

Durch die Digitalisierung der Menü-Schulungen konnte die Speisenqualität um 5 % in allen Bereichen gesteigert werden (im Vergleich zu einem traditionellen Rückgang, wenn sich Teams an ein neues Menü gewöhnen müssen). Diese Punktzahl ist an Standorten mit hohem Lernengagement tatsächlich noch deutlich höher.

Dank der neuen Lösung wiederholen die Teilnehmer die Compliance-Schulungen, um eine höhere Punktzahl zu erreichen. Nur einen Monat, nachdem das System in Betrieb genommen wurde, hatten mehrere Mitarbeiter bereits alle verfügbaren Schulungen im System absolviert. Innerhalb der ersten Woche hatten sich drei Viertel der General Manager im System angemeldet. Dieses Engagement ist vor allem frühen Anwendern, welche die Nachricht verbreiteten, zu verdanken.

Im ersten Monat gab es über 20.000 Anmeldungen und 15.000 Punkte für Lernende. Im ersten Jahr wurden 434.389 Kursabschlüsse, 23.2667 Minuten Videobetrachtung, 19.749 aufgebaute Verbindungen und 2276 Forumsbeiträge verzeichnet.

Am Ende des ersten Jahres hatte Mable aufgrund der Kursabschlüsse und der sozialen Beteiligung über 370 Millionen Punkte vergeben. In den offenen Gruppen, in denen sich Lernende nur anmelden müssen, wenn sie Kommentare abgeben möchten, gibt es mehr als 100 Forumsthemen, 2276 Forumsbeiträge und über 2.000 Mitglieder. Der Zugriff über mobile Geräte und Tablets liegt bei 40 %. Die Lernenden konsumieren Inhalte in Häppchen und bleiben in der Regel acht Minuten lang auf Mable.

Die Nutzer verlangen mehr Schulungen und Möglichkeiten, höhere Punktzahlen zu erzielen, und interagieren mit L&D auf eine noch nie dagewesene Weise. Die Lernenden teilen Screenshots ihrer Punktzahlen und Abzeichen und beantragen weitere Schulungen.

„Das Maß an Engagement ist phänomenal, und die Leute sind echt begeistert. Wir sehen greifbare, kommerzielle Ergebnisse, aber was noch wichtiger ist – unsere Lernenden lieben es. Ich wurde bereits mehrmals gebeten, „mehr Punkte freizugeben“, weil die Lernenden schon alle Lerninhalte, die sie finden konnten, absolviert haben. Wir hätten nie gedacht, dass es dazu kommen würde. Das bedeutet, dass sie über die obligatorischen Lerninhalte, die ihrem Job zugewiesen sind, hinausgehen und auch alle Entwicklungsaktivitäten nutzen. Wir versuchen nun, mit der Nachfrage nach mehr Inhalten Schritt zu halten und unsere Lernenden zu ermutigen, mehr selbst zu entwickeln – ein Problem, das wir gern haben.“

Katie White, Managerin für Lerndesign und -programme